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Die Schülerinnen und Schüler der 11. Klasse der Hocheifelschule RS plus mit FOS Adenau machten sich gemeinsam mit ihren Begleitlehrkräften Herrn Schlich und Frau Elcheroth auf den Weg nach Hamburg. Mit insgesamt 20 Schülerinnen und Schülern ging es für mehrere Tage in die Hansestadt, um Hamburg mit all seinen Besonderheiten kennenzulernen. Wer beim Lesen dieses Berichts plötzlich über Wörter wie „bannig“, „grootsch“ oder „Moin“ stolpert, muss sich übrigens keine Sorgen machen – die Klasse hat in Hamburg offenbar nicht nur Sehenswürdigkeiten, sondern auch gleich ein wenig Hamburger Platt eingesammelt. Da liegt der Hund begraben, könnte man sagen – oder auf norddeutsch: "Dat geiht nich anners."

Die Klassenfahrt begann allerdings zunächst etwas holprig. Durch Zugverspätungen und hektisches Umsteigen wurde die Anreise spannender als geplant. Doch obwohl zwischenzeitlich leichte Orientierungslosigkeit herrschte, behielt die Klasse einen kühlen Kopf – schließlich sollte man nicht gleich die Flinte ins Korn werfen. Am Ende kamen alle "good an" und freuten sich auf die kommenden Tage.

Nach der Ankunft ging es erst einmal gemeinsam Pizza essen. Dort wurde viel gelacht, erzählt und die ersten Eindrücke der Hansestadt gesammelt. Die Stimmung war schnell „bannig gut“, und spätestens jetzt war klar, dass die Reise ein voller Erfolg werden würde.

In den folgenden Tagen lernte die Klasse Hamburg von vielen Seiten kennen. Bei einer Bootstour auf der Elbe konnten die Schülerinnen und Schüler die riesigen Container-Schiffe und den Hafen bestaunen. Manche fühlten sich dabei fast wie echte Seeleute – auch wenn vermutlich niemand freiwillig „mit allen Wassern gewaschen“ werden wollte.

Besonders spannend war die Besichtigung des alten Elbtunnels. Die langen Gänge unter der Elbe sorgten für Staunen und machten deutlich, wie beeindruckend Hamburgs Geschichte und Architektur sind. Danach führte eine Kiez-Tour über St. Pauli, wo die Klasse viel über das berühmte Viertel lernte. Einige merkten dabei schnell, dass der Kiez ein ganz anderes Pflaster ist als der heimische Schulhof.

Für viele lustige Momente sorgte außerdem das Museum der Illusionen. Dort wurde ausprobiert, fotografiert und gerätselt, bis einigen fast „der Kopf rauchte“. Zwischendurch blieb auch genügend Freizeit, um Hamburg auf eigene Faust zu erkunden und das typische Großstadtgefühl zu genießen.

Das absolute Highlight der Klassenfahrt war jedoch das Musical König der Löwen. Schon beim Betreten des Theaters war die Begeisterung groß. Die Musik, die Kostüme und die Atmosphäre waren „richtig grootsch“ und hinterließen bei allen einen bleibenden Eindruck. Da blieb kaum ein Auge trocken – auch wenn das vielleicht niemand offen zugeben wollte.

Am Ende der Reise waren sich alle einig: Diese Klassenfahrt war etwas Besonderes. Zwischen Hafenluft, Elbe und Kiez hat die Klasse nicht nur viel erlebt, sondern auch ein kleines Stück Hamburger Lebensgefühl mit nach Hause genommen. Oder wie man im Norden sagen würde: „Dat vergeet man nich so gau.“