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Die Schulleitung der Hocheifel Realschule plus Adenau ehrte die U14 mixed Mannschaft für ihre erfolgreiche Teilnahme am Bundesfinale im Skilanglauf. Das Team hatte sich zuvor qualifiziert und durfte das Bundesland Rheinland-Pfalz bei den Wettkämpfen vertreten.
Die Wettbewerbe fanden vom 1. bis 5. März 2026 in Schonach statt. Für Adenau gingen Sophie Königshoven, Charlotte Rieder, Elisa Stodden, Noah Knoppik, Marek Stern und Phill Wald an den Start. In einem starken Teilnehmerfeld erreichte die Mannschaft einen guten 13. Platz.
Ein besonderer Dank gilt auch den Betreuern des TuWi Adenau, ohne deren Unterstützung eine solche Teilnahme kaum möglich gewesen wäre.

Die Juniorwahl ist ein bundesweites Schulprojekt, das parallel zu politischen Wahlen durchgeführt wird und Jugendlichen die Möglichkeit gibt, demokratische Prozesse realitätsnah kennenzulernen. Ziel ist es, das politische Interesse zu stärken und ein grundlegendes Verständnis für Wahlen und Mitbestimmung zu vermitteln.
Auch an der Hocheifel Realschule plus in Adenau wurde die Juniorwahl erfolgreich umgesetzt. Teilgenommen haben die Klassenstufen 7 bis 12, die sich im Vorfeld im Unterricht intensiv mit Parteien, Programmen und dem Wahlsystem beschäftigten. Die Organisation der Wahl lag dabei größtenteils in den Händen von Schülerinnen und Schülern der Klasse 10. Ronas Topalca, Lea-Marie Löhr, Ben Klimm und Finja Möseler bildeten den Wahlvorstand und planten sowie organisierten das Projekt mit ihrer Lehrerin Barbara Kittel über einen Zeitraum von rund vier Wochen. Unterstützt wurde der Wahlvorstand zudem von engagierten Wahlhelfern aus der Klassenstufe 10, darunter Abdulmajid Abdulrahman, David Eich, Finja Möseler, Lea-Marie Löhr, Lena Strugala, Ronas-Arges Topalca, Kai Jünger, Finn Neubusch, Hessam Sadri, Maren Becker, Ben Klimm, Simon Larscheid und Fabian Koch.
Mit großem Engagement investierten die Schülerinnen und Schüler nicht nur Unterrichtszeit, sondern auch zahlreiche Pausen und Teile ihrer Freizeit in die Vorbereitung. Am Wahltag selbst lief die Abstimmung unter realitätsnahen Bedingungen ab. Auch die Auszählung der Stimmen nahm viel Zeit in Anspruch und dauerte bis in den Freitagnachmittag nach 15 Uhr an.
Ein besonderes Ereignis war der Besuch von Verbandsbürgermeister Guido Nisius, der sich vor Ort ein Bild von der Durchführung machte. Er zeigte großes Interesse am Projekt, ließ sich den Ablauf ausführlich erklären und kam mit den Schülerinnen und Schülern über Wahlen und demokratische Prozesse ins Gespräch. Im Anschluss überreichte er Urkunden an den Wahlvorstand und die Wahlhelfer als Anerkennung für ihr Engagement.
Die Juniorwahl an der Hocheifel Realschule plus verdeutlicht eindrucksvoll, wie wichtig praxisnahe Projekte für die politische Bildung sind. Durch die aktive Teilnahme am Wahlprozess entwickeln Jugendliche ein besseres Verständnis für demokratische Abläufe und werden ermutigt, sich auch in Zukunft gesellschaftlich einzubringen.
Vom 19. bis 27. Februar 2026 führte die traditionelle Schulskifahrt der Philipp Freiherr von Boeselager Realschule plus Ahrweiler erneut ins Südtiroler Ahrntal. Untergebracht war die Gruppe im bewährten Hotel „Kreuzwirt“ in St. Jakob, während das gemeinsame Mittagessen täglich in der Talstube in Steinhaus stattfand. Wie schon in den vergangenen Jahren knüpfte die Fahrt damit an ein erprobtes Konzept aus sportlicher Förderung, Gemeinschaftserlebnis und alpiner Bildung an.

Die Ski-Gruppe aus Ahrweiler und Adenau mit ihren Betreuern
Hauptteilnehmer waren der Wahlpflichtfachkurs Sport der Klassenstufe 9 sowie einige motivierte Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10. Eine wichtige Neuerung prägte die diesjährige Fahrt: Erstmals nahm auch eine Gruppe der Hocheifel Realschule plus Adenau teil. Die Adenauer Schülerinnen und Schüler wurden liebevoll von Sportlehrer Martin Grauer betreut. Die schulübergreifende Kooperation erwies sich schnell als voller Erfolg. Bereits in den ersten Tagen entstanden zahlreiche neue Freundschaften und die gesamte Gruppe wuchs zu einer echten Gemeinschaft zusammen.

“Aller Anfang ist schwer” – Übungen der Anfängergruppe mit ihrem Skilehrer Martin Grauer
Mit rund zwei Dritteln Anfängern auf den Skiern stand das Team zunächst vor einer großen Herausforderung. Unter der Gesamtleitung von Markus Lochner sowie mit Unterstützung von Ralf Breuer, Martin Grauer und den Skilehrern Jörg und Jakob zeigten die Jugendlichen jedoch beeindruckende Fortschritte. Das abwechslungsreiche Skigebiet Klausberg mit seinen breiten Übungshängen und sportlichen Abfahrten bot dafür ideale Voraussetzungen. Gefahren wurde unter anderem auf der langen Talabfahrt nach Steinhaus, auf den weitläufigen Pisten am Sonnenlift sowie auf steilen Pisten am K2. Viele Anfänger meisterten im Verlauf der Woche bereits sicher ihre ersten roten Pisten – ein Erfolg, der für großen Stolz in der Gruppe sorgte.
Neben dem sportlichen Programm standen auch gemeinsame Hüttenbesuche auf dem Plan. Besonders die Moaregg Alm wurde mehrfach angesteuert und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Treffpunkt der Gruppe. Die Einkehrmomente trugen spürbar zur guten Stimmung und zum Zusammenhalt bei.
Am Dienstag zeigte sich das Wetter von seiner ungemütlichen Seite. Nasser Schnee und eingeschränkte Sicht machten ein umsichtiges Handeln erforderlich, um Gefahren auf der Piste zu vermeiden. Die verantwortungsbewusste Entscheidung lautete daher, einen Alternativtag einzulegen. Die Gruppe nutzte die Gelegenheit zu einem Ausflug in die nahegelegene Stadt Bruneck. Dort standen ein Besuch im Erlebnisbad 4Cron sowie ein Bummel durch die historische Altstadt auf dem Programm. Der Tag erwies sich als willkommene Abwechslung und stärkte zusätzlich den Teamgeist.
Natürlich durften auch die typischen Skifahrt-Momente nicht fehlen. Ob unfreiwilliger Skitausch, die immer wieder gestellte Frage „Darf ich Koffer?“, intensive Gespräche auf und neben der Piste oder die bewährte Pferdesalbe für müde Muskeln – die Woche bot viele Szenen, die allen Beteiligten in Erinnerung bleiben werden. Auch die sogenannte Cappuccino-Gruppe hielt in den Pausen zuverlässig die Stellung auf der Moaregg Alm.

Tolle Wintersportbedingungen an den meisten Tagen
Besonders positiv fiel erneut der ökologische Ansatz des Skigebiets Klausberg auf. Das Gebiet setzt konsequent auf nachhaltige Maßnahmen, unter anderem durch Renaturierung der Pistenflächen, energieeffiziente Anlagen und die Nutzung regional erzeugter Wasserkraft. Damit verbindet der Klausberg Wintersport mit einem verantwortungsvollen Umgang mit der alpinen Umwelt.
Am Ende der intensiven Woche stand ein durchweg positives Fazit: deutliche sportliche Fortschritte, eine hervorragend funktionierende schulübergreifende Kooperation und eine motivierte, kommunikative Gruppe. Die Schulskifahrt 2026 wird allen Beteiligten noch lange in bester Erinnerung bleiben.
Bis nächstes Jahr!
(Text & Fotos: Ralf Breuer)